Historie Haus Bonaparte
Die Klosterpforte Wachtendonk - seit 1430
Ich bin Sandra Püllen, mir gehört das "Haus Bonaparte". Ich bin durch meine Berufung für die Gastronomie in das schöne Wachtendonk gekommen, hier fand ich endlich meine Heimat. Alte Baukunst und Architektur war schon immer meine zweite Leidenschaft. Dieses kleine Örtchen hat da zeitgeschichtlich viel zu bieten.
Dieses Haus ist aus dem Jahre 1430. Damals regional bekannt als Klosterpforte von Wachtendonk, zugehörig dem Franziskaner-Kloster im Ort. Die Kirche und der Ortskern liegen direkt ums Eck.
Im Jahr 1802 vertrieb Napoleon Bonaparte die Nonnen des Klosters aus diesen Gemäuern. In den Folgejahren wurde das Haus zum Wohnhaus umgebaut.
Meinem Vater habe ich es zu verdanken, dass ich mir schon immer alles zugetraut habe. Seine Worte waren immer "es gibt nichts was du nicht schaffen kannst, wenn du es nicht versuchst."
Ein altes Haus zu restaurieren stand schon immer auf meiner ToDo-Liste. Als sich mir vor meiner Haustüre die Gelegenheit bot, waren die Worte meines Vaters in meinem Kopf wieder sehr präsent. Fasziniert hat mich dieses Objekt immer schon, aber jahrelang sah ich auch den Verfall, nahm aber die Herausforderung letztendlich 2025 an.
Dieses Haus ist aus dem Jahre 1430. Damals regional bekannt als Klosterpforte von Wachtendonk, zugehörig dem Franziskaner-Kloster im Ort. Die Kirche und der Ortskern liegen direkt ums Eck.
Im Jahr 1802 vertrieb Napoleon Bonaparte die Nonnen des Klosters aus diesen Gemäuern. In den Folgejahren wurde das Haus zum Wohnhaus umgebaut.
Meinem Vater habe ich es zu verdanken, dass ich mir schon immer alles zugetraut habe. Seine Worte waren immer "es gibt nichts was du nicht schaffen kannst, wenn du es nicht versuchst."
Ein altes Haus zu restaurieren stand schon immer auf meiner ToDo-Liste. Als sich mir vor meiner Haustüre die Gelegenheit bot, waren die Worte meines Vaters in meinem Kopf wieder sehr präsent. Fasziniert hat mich dieses Objekt immer schon, aber jahrelang sah ich auch den Verfall, nahm aber die Herausforderung letztendlich 2025 an.
Das Gebäude sah ausgelaugt, feucht, dunkel, altersschwach und müde von außen und innen aus. Ich nahm mir vor, es wieder lebendig in unsere Zeit zu bringen, mit der Absicht kleine Zeitkapseln entstehen zu lassen. Deswegen habe ich mich entschieden besondere Baustoffe zu benutzen - denn etwas, was 600 Jahre standgehalten hat, z.B. Lehm und Baumwollputz, kann nicht so schlecht sein.
Ich wollte nicht nur Mauern, Fenster und Türen retten. So restaurierte ich auch viele Stunden alte Möbel, antike Schränke und Accessoires, die im Haus ihren Platz finden sollten. So bekam das Haus Stück für Stück seine eigene Persönlichkeit. Minimalisten können vielleicht ein wenig "überfordert" sein bei Farbvariationen, Interieur und Charme der Immobilie - aber für alle anderen habe ich eine kleine Welt erschaffen, wo man immer wieder etwas Neues entdecken kann.